Reviews:

Meden vom Possessed Magazin schrieb im August 2015:
DOCUMENT 6 - Openmind

5Eigenproduktion / Ep / Grind-Death / Deutschland / 7 Songs / 22:22 Minuten

Bei DOCUMENT 6 handlet es sich um eine Combo aus Aachen, die seit 2012 ein wenig rumlärmt. Im selben Jahr kam gleich das Debut namens “Das vierte Reich” heraus, in 2013 ein Demo und zum 31.12.2014 diese EP. Mittlerweile sind sie nur noch zu dritt und suchen einen neuen, zweiten Gitarristen und einen Bassisten. Bei Interesse einfach die Band anschreiben. Nur am Rande.
Was erwartet den geneigten Zuhörer?. 22 Minuten ordentlich was auf die Glocke. Die Vorliebe zum Grindcore und brutalen Death Metal sind klar zu hören. Die Eigenproduktion hätte soundmäßig zwar ein wenig besser sein können. Ist halt ne Eigenproduktion. Hm, der Drummer kommt einen bekannt vor und yes, es ist der alte Kadath und Cause of Divorce Drummer. Kadath fand ich immer geil.Gut, dass die Burschen weitermachen. Einer von denen spielt jetzt ja bei Spawn. Ich schweife ab, kommen wir zurück zu DOCUMENT 6.
Wie gesagt, leider ist der Sound nicht so durchdringlich, wie es die Musik bräuchte. Daran muss man beim nächsten Mal sicherlich noch ein wenig arbeiten. Ansonsten macht der Death/Grind durchaus Laune, ohne aber komplett überzeugen zu können. Das Geknatter und Geballer in Form von grindigen und deathigen Riffs kommt bei mir als Deathgrinder ganz gut an, zumal die Doublebassattacken ordentlich Blut und Schweiß hinterlassen. Das dort eine Frau am Mikro steht, kann man zur keiner Zeit erahnen. Klingt wie bei jeder anderen Death/Grind Combo, schön haßerfüllt und so sollte es ja auch sein. Die Songs poltern ein wenig vor sich hin, haben aber immer gute Momente inne. Richtige Hits sind nicht dabei, aber auch keine schlechten Sachen. Der “Female Fronted political death/grind” hat noch Platz nach oben.Der Aufbau der Songs ist definitiv interessant, denn man geht vom 08/15 Grind weg und wechselt zwischen ordentlichen Geballer und schleppenden Momenten hin und her. Macht das Album recht abwechslungsreich. Mit einen Statement zu Beginn geht es klassisch in Form eines Intros los und schon kann der Krach beginnen. Mitten im Album nehmen meine Ohren auf einmal Mönchchöre und Glockenchöre war. Nicht gerade typisch, aber durchaus passend und interessant. “Dead Kings” heisst der entsprechende Song und geht gut ab. Interessante Idee. Songs wie der Opener “Openmind” oder “Atomic destruction” können mich überzeugen und machen Laune, natürlich brutale Laune. Der Gesang könnte ein wenig mehr in den Vordergrund gerückt werden, aber das mit der Produktion hatte ich schon angesprochen. Die Band ist sehr viel unterwegs, um euch deren Sound näher zu bringen. Es lohnt sich auf jedenfall, denn die Spielfreude hört man an jeder Ecke und man merkt, dass sie es nochmal wissen wollen. Guter Death/Grind mit Entwicklungspotential. Ich werde sie auf jeden Fall im Auge behalten und ärgere mich gerade, dass ich sie nicht sehen konnte, als sie in meiner Heimatstadt waren. Bin mal auf das nächste , volle Album gespannt. Hoffentlich dann mit einer besseren Produktion!

Zine: Possessed Magazin -  im August 2015

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Mega Metal schrieb im Februar 2015:

DOCUMENT 6 - Openmind (ep)

VÖ: Dezember 2014

Klein aber fein - so stellt sich mir diese EP der Aachener Document 6 vor. Der Opener wird klassisch mit einer Rede eingeleitet, deren Herkunft mir leider nicht bekannt ist. Kurz zusammengefasst, geht es um Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit und darum, dass diese Werte verlorengegangen sind. "We Have Lost The Way" lautet die finale Konklusion und schon bricht das akustische Gemetzel los. Geradlinige, schroffe Riffs paaren sich mit Double-Bass Gewittern und einer eher verhaltenen Snare. Der Vocalist bringt wütend seine Missgunst zum Ausdruck und macht von Vornherein klar, dass man es todernst meint. Schnelle und langsame Passagen geben sich im Wechsel die Klinke in die Hand. So geht es von infernalischem Geballer fließend zu schleppenden, bleischweren Todessalven über.
Man gibt sich auf jeden Fall Mühe, nicht wie jede drittklassige Garagen-Grindcore-Combo von nebenan zu klingen und mit den dargebotenen Tracks gelingt das auch ganz gut. Der Sound ist nicht alltäglich und gefällt auch mir persönlich, als nicht gerade eingefleischtem Grindcore-Fan, echt gut.
Aber es ist und bleibt nunmal Grind. Eine Musikrichtung, die extremer kaum sein könnte und somit sollte klar sein, dass nicht auf den allgemeinen Geschmack abgezielt wird.
Echt überrascht war ich, im Track "Dead Kings" Mönchs-Chöre und Glockenschläge wiederzufinden und noch viel überraschter war ich, dass es nicht einmal stört und sich extrem gut in das Gesamtbild einfügt.
Kurz zusammengefasst kann man sagen, dass es durchaus Spaß macht, dieser Band zuzuhören und man merkt, dass man es hier mit einer jungen Mannschaft zu tun hat, der es noch wirklich Spaß macht, Musik zu machen und die hungrig nach mehr ist.
Genauso bin ich nach dem Hören dieser Scheibe hungrig auf mehr und hoffe in Zukunft noch einiges von Document 6 hören zu dürfen.
Was man zum Schluss noch sagen muss, ist, dass wie oftmals in dem Genre, der Gesang ein wenig zu sehr in den Hintergrund rückt, was bei der hohen Klangdichte, die man im Grindcore üblicherweise findet, aber weder besonders schlimm, noch sonderlich ungewöhnlich ist.
Reinhören sollte man unbedingt in das eben angsprochene "Dead Kings", "Atomic Destrucion" und das Schlussstück der EP: "Kitty's Girlfriend". (cl)
8/10

Zine: Mega-Metal.de / 02-2015

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Karsten vom  FATAL GRIND Fanzine schrieb am 19.10.2013:

DOCUMENT 6 - Blut - Mcd / Selbstgetuntan

Läuft gerade, also machen wir´s noch mal, play it again Sam, einbeiniges Laufen ist stolpern. DOCUMENT 6 servieren den audioterroristischen Nachtisch zu Das 4. Reich und das selbstverbrochene Motto lautet, wen sollte es überraschen; Auf Die Fresse. Glücklicherweise machen sie sich nicht auf, den musikalischen Olymp herauszufordern, nach der ewigen Flamme zu greifen, sondern sie bewegen sich genau so rüde durch die Notenwüste aus Elend, Lärm, Spaß und offensiv linksgerichteter Attitüde, wie sie es bereits vorgelebt haben. Zu ihrem demokratischen Recht auf freie Meinungsäußerung beziehen sie eindeutig Stellung, auch wenn Links im allgemeinen Punkverständnis lediglich gegen Rechts heißt, und das politische Spektrum in seiner Gesamtheit natürlich mehr umfasst, als dem braunen Pack was auf die Nuss zu geben. Egal, wenn sie auf Krawall aus sind, dann passt die Musik bestens. Mit ihrer Mischung aus britischem Grind und Hardcore, als die sich in den 80ern von ihrer 70er Punkeigenerfindung lösten, weil es noch disharmonischer, direkter und härter sein musste, und deutschen Texten mit Humor und Ernst in einem Verbalcontainer, leistet die Band aufrichtige Überzeugungsarbeit. Dass es vorrangig scheppert spielt da kaum eine Rolle. Das Studio hat den Aufnahmen einen basslastigen Sound übergeholfen, dass der Putz bröckelt und baumwollene Schlüpferkonstrukte eilig mit gerissenem Zwickel das Bein herab hetzen. Das wummert dermaßen, dass der eigentlichen Bassgitarre beinahe die Männlichkeit, oder in diesem Falle die Weiblichkeit streitig gemacht wird. Aber die Bedienstete am Instrumente hat da den selbstbewussten Kniff raus, noch eine Spur tiefer zu gehen und das Holz ganz entspannt blubbern zu lassen. Und weil die 4 Saiten so dermaßen durchhängen, haben sie sich ein Eigenleben verdient, dem beinahe eine physische Präsenz nachzuweisen wäre. Irgendjemand muss das doch sein, der unterhalb des Zwerchfelles alles zum vibrieren bringt!
Die Texte sind fast immer gut zu verstehen und laden zum mitpöbeln ein, na und auch der für den immensen Radau verantwortliche Rest muss sich nicht hinter den Ruinen verstecken, für die sie selbst verantwortlich sind. So was wie einen amtlich notierten Abrissfaktor dürfen sie sich schon unter die Kragenklappe nadeln.
Wer will, erfährt was wahre Geschwisterliebe ist, weil Eva aus Adams Rippe entrissen wurde und er dann quasi mit sich selbst vögeln musste, warum Faschos nach mittelalterlicher Rechtsprechung besser bedient wären als im demokratischen Durcheinander deutscher Hilflosigkeit, warum es auf dem musikalischen Sektor nie zur Ruhe kommen wird, denn außerhalb des Proberaums gibt es immer was zu revolutionieren und warum ihre Musik der wahre Hardcore Holocaust ist.
Zusätzlich und mittendrin vergewohltätigen sie noch den NORMAHL – Klassiker !Wein, Weiber und Gesang“. Davon aber nur die 2. Strophe - bei voller Übernahme der debilen Lyriks wäre der Spaßcharakter des Originals zu offensichtlich für die Härte der Musik gewesen … denke ich. Klänge auch zu albern, „Fun Fun Fun“ ins Mikro zu growlen, und außerdem „vögeln bis die Nille raucht“, da hätte die Mutter der Kompanie wohl nur ein müdes Lächeln über. Also lassen DOCUMENT 6 ein schön assiges und rücksichtsloses Komprimat von der Leine und zeigen ihre Affinität zu germanischem Zitronenpunk.
Mit nie verhohlener Direktheit reißen die 4 Musiker ein Stück nach dem anderen runter, verhalten sich so melodiefrei und rhythmusbesessen wie nur möglich, versuchen nicht mal ansatzweise ihren Punkstatus zu vergessen, sondern schrammeln und kloppen erfreulich billig auf ihrem Equipment herum. Dass die Technik das aushält, zeugt von handwerklicher Qualität. Und wenn ihr das unbeschadet hinter euch lassen könnt, dann zeugt das von gesundem, elterlichem Genpool … oder eben gerade nicht.
Nun gut Sam, du hast es noch mal gespielt, hast gelernt, dass das Whiskeyglas ränder auf dem Klavier hinterlässt, hast uns Schmerz und Verzückung gebracht. Aber am Ende hast du auch bewiesen, dass es keiner großen künstlerischen Gesten und musikalischen Fertigkeiten bedarf, um aufrichtig zu sein, dass du auch wild in die Tasten hauen kannst und mit dem Holzhammer neue Freunde findest. Also, spiel uns demnächst wieder einen! 
7/10

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Pagan Hel vom Brutalism Webzine schrieb am 02.01.2014:

Document 6 was founded in January 2012 by Rollo (drums) as a left-political DIY band from Aachen, Germany to mix elements of hard core, punk, death metal and grind core and play extremely fast, aggressive music. It should be dirty, fast and extreme. Songs that are extremely hard, yet catchy, and independently varied.  The end of 2012 the first album "The Fourth Reich" in true DIY style - was recorded & mastered.  As was the cover design and everything else. On the debut album "The Fourth Reich" with 16 songs and over 42 minutes of playing time shows Document 6 as versatile and multifaceted and how aggressive music should be played. This album was not recorded in a professional studio, however it’s an album that shows extreme force and hardness and ticks all the boxes, putting the listener in full broadside.

Der Hasse Auf Adam Und Eva (The Hate From Adam And Eve)
This starts off with sinister goings on creaky doors and a voice saying – ‘I will kill you’ creepy as hell and even more shocking that everything else is in German but those words are in plain English whilst the track plays out in German but it all adds to that grind core flavour - whatever it is sung in.

Stumpf Auf Die Fresse (Stamp On The Face)
Let the grind commence with a splurge of foot battering and head splitting vocals. This track holds some superb rhythms as well as punk overtones of brutality. Commanding a tight rein on its victims.

Volx-Mu-Sik
Another punk inspired track chanted in good old deutsch and then explodes into a fierce tirade of madness.

Das Ganze Land (The Whole Country)
Gnarly and tempestuous and sincerely engaging you can actually feel the pulsating flurries protrude from the speakers as the rhythmic antagonising bombards every sense possible. The low subsonic growls spit hatred in abundance. One amazing track.

Hardcore Holocaust
Assault and battery on the human anatomy! The rhythmic tension bruises and bites angrily to a rather hypnotic beat. Striking and damming it never lets up its onslaught for a second. Great use of samples too!

Tod (Dead)
Sound the sirens Document 6 are in the building... be it only very briefly with this ‘as quickly as it starts it finishes track’ which doesn’t allow you to fully immerse yourself in its brutal offerings – sadly.

Rabenstein (Ravenstone)
Fast, furious, fierce and ferocious, devilishly fuelled with fiery intrigue and sounds like the band is screaming Rammstein! Only similarity here is both bands are German. Still I am not going to dis this track as its caustic scarring is just immense.

Unruhe (Restlessness)
German sampled voice with punk overtones really does explode into a shrieking squall of violence. The German voice really suits this kind of music to perfection.

To Sum up:

The band has packed a lot into this 8 track E.P that holds deep punishing rhythms covering a lot of elements, mainly grind and punk. They are certainly a cantankerous bunch who clearly come alive with aggression and mesmerise with cruel, lingering destruction. A rigorously ravaging concoction of bone crunching, head splitting temptation is prevalent when listening to it and no before you ask they are not Nazis, just because they use the word Reich and Holocaust they, like many other German bands always seem to face this question from the ignorant few who do little to research bands fully. They are however self confessed followers of left wing politics, but that is hardly a crime is it?

Their music has to be said is angry and aggressive and these words Reich and Holocaust are simple terms in which to describe the music which is an all-out battering to the senses and describes what the band produces to perfection.

After a few obligatory line-up changes (the band however is still searching for a vocalist) have now found their balance for the time being and shortly, will see the band tour in Israel.

With the BUY button under the track list you can download it for FREE. So grab it and remember: in grind we trust! Over and out!

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David Disorder vom  Wasted KidZ Distro schrieb am 21.11.2013:

 

DOCUMENT 6 - "DAS VIERTE REICH" ... REVIEW
Es ist mal wieder soweit, nach einer ganzen Weile machte ich mich nun doch mal einmal ans Werk um besagte Krachkapelle genauer unter die Lupe zu nehmen. Wochen und Monate sind ins Land gestrichen, langsam wurde es nun auch endlich einmal wieder wärmer draußen und so hatte ich die Wahl, ob ich mit meiner Lupe unschuldige Ameisen grille und sie zum schmelzen bringe oder doch ein Review in die Tastatur meißel. Und nunja, als liebevoller Tierschützer entschied ich mich dann doch für Part 2. (noch mal Glück gehabt Ameisen)!
Also fangen wir mal an: Document 6 aus Heinsberg (NRW) ballern euch ein aggressives und schnelles Brett um die Ohren, was schon sehr in die Richtung Grindcore abdriftet und mir dabei persönlich, dank der abwechslungsreichen Parts, sehr gut gefällt. Langsame Hardcore Mosh Parts bis hin zum Doublebass Geballer, ist wirklich alles vorhanden. Und zusammen mit der sägenden Gitarre, bekommt man auch den tiefsten Wald, ganz schnell zur freien Wiese abgeholzt. (haha Ameisen). Die Band bewegt sich, wie sie selbst sagen: im linkspolitischen Sektor! wobei es an den Texten eher schwierig wird, es auch heraus zu bekommen.
Auf der Demo CD "das Vierte Reich", wurden insgesamt 16 Sonx untergebracht, mit Titeln wie: "Es wird Tote geben", "Antimensch", "Totaler Wahnsinn" usw. Die es denn auf eine Länge von ca. 42 min. bringen. Alles DIY gehalten, was ich sehr unterstützenswert finde.
Also mein Fazit am Ende:
Wenn ihr gerne einmal Wälder abholzt, um eine neue Welt zusähen und dazu einen passenden Soundtrack braucht, wären Document 6, ganz gut dazu.
Texte, Fotos, tralala gibts dann noch hier:
www.document-6.com
und nicht vergessen
NO GODS, NO AMEISEN MASTERS
-cheers david disorder

Karsten vom  RamTatTa Fanzine schrieb am 18.10.2013:

 

DOCUMENT 6 - blut e.p.

Wer kennt es nicht, das geile Intro von "Too many puppies" von PRIMUS... So beginnt auch das neuste Werk der Trash-Hard-Metalcore Band DOCUMENT 6 aus Heinsberg, das kurz vor dem Ende der Welt liegt (kurz vor Holland also, aber noch in NRW). Allerdings sind Ihre Songs auf Speed getrimmt und so wird die bekannte Eröffnung des PRIMUS-Songs gleich doppelt so schnell im ersten Song "Der Hass auf Adam und Eva" gespielt. Die 8 Track E.P. fängt also schon mal kernig an. Aber es geht noch besser! Beim Refrain des zweiten Song "Stumpf auf die Fresse" heißt es einfach nur "auf die Fresse", was für ein Zufall. Stumpf und primitiv heißt es dann in der Strophe "Schläge ins Gesicht, bis die Nase bringt". Aber gerade weil die Texte so berechenbar sind, macht das mitsingen bzw. mitgrowlen und prollen doppelt so viel Spaß! Das die 3 Jungs und Eileen am Bass wohl eine Punkrockvergangenheit aufweisen müssen, zeigen sie im dritten Track "Volx-mu-sick", welches eine Coverversion von "Wein, Weiber und Gesang" von NORMAHL ist. Nur eben auf Trash... Geil bemacht ! 
Das man nicht immer Romane als Songtext benötigt, zeigen DOCUMENT 6 dann im Song "Das ganze Land" in dem nur geschrien wird: "Das ganze Land, unser Land, euer Land". Fertig. Anders im fünften Track "Hardcore Holocaust", der richtig "viel" Text besitzt und über die Qualen des Krieges handelt. Track 6 siehe Track 4, nur mit dem Text "Tooooooooooood 1,2,3,4,5,6,7" und mit 36 Sekunden Spielzeit mit Abstand am kürzesten *fg*
Mit dem brutalen "Rabenstein" und "Unruhe" endet dann die CD nach 18 Minuten. 18 Minuten die es in sich haben ! Ideal um Aggressionen abzubauen mittels anhören und dabei einen Sandsack zu vermöbeln. Aber auch um Aggressionen aufzubauen, z.B. um nach dem hören der E.P. unliebsame Personen, z.B. Faschos, die Nase zu richten.
Wie schon beim Debütalbum "Das vierte Reich", welches mir vor Monaten zugesendet wurde und dessen Review auch hier zu finden ist, gibt es auch dieses mal ein sympathisches Booklet als pdf-Datei. Gegenüber dem Album sind DOCUMENT 6 noch ein Ticken besser geworden ! Geil !

 

Das Review gibts hier im Original (klick mich)

Leo vom FATAL UNDERDORG Fanzine schrieb am 27.09.2013:

 DOCUMENT 6 – „BLUT „ ( EP )
All zu lange ist es ja nun wahrlich noch nicht her ,wo uns die die vier Heinsberger  mit ihrem satten Debut „ Das 4 .Reich“ beehret hatten ,mit dem man auch irgendwie mehr als gut in der Szene ankam .Angestachelt von so viel Lob legt man nun gleich wieder mit der EP „Blut“ nach ,um gar nicht erst großartig wieder in Vergessenheit zu geraten .Zu meinem Erstaunen zeigt sich das musikalische Material ,welches aus ganzen drei neuen und fünf alten , neu eingespielten Stücken besteht ,doch schon wieder mehr ausgereifter . Zwar kann ich es nicht ganz nachvollziehen ,das man bereits jetzt schon wieder alte Stücke neu arrangiert hat ,aber zugegebener Maßen muss man doch eingestehen ,dass die doch bedeutend besser und etwas anders klingen .Wie bereits beim Debut sind die Stücke wirklich durchwegs so aufgebaut ,das die einen voll anmachen und man kaum mal einen Moment weghören möchte bzw. kann . Bei der musikalischen Mixtur aus Grind, Punk, Death, Hardcore ist das aber wohl kaum verwunderlich .Cool geht’s gleich von Anfang an los ,denn mit nem Sampler und nem kurzen “I will kill you “ startet man  gleich die volle Offensive gegen eure Gehörgänge. Obwohl es auch hier mit den 8 Stücken  fast  immer eins voll auf die Fresse gibt ,zeigt sich die Band auch mal von ner eher sehr belustigenden Seite und bietet mit Titel 3 „Volx-Mu-Sick“ ein echtes Party- und Sauflied an ,was ich ehrlich gesagt, so nicht erwartet hätte .Aber ganz genau das ist einer dieser Songs ,bei dem man sich abfüllen kann und ne enorme Party vom Zaun brechen muss .Sau geiles Stück , was irgendwie schon so etwas wie nen Kultstatus erreichen könnte .Das ist aber auch das einzigste Stück ,welches einen hohen Spaßfaktor hat , insbesondere was die textlichen Aussagen betrifft .Denn ansonsten befasst sich die Band mit wirklich ernsten und sozialkritischen Themen ,was sicherlich auch alles andere als falsch ist ,auch wenn ich nun mal absolut kein Fan bin ,wenn es um die Verbindung Metal – Politik geht .Leider ist nach knapp 20 min .dieses extreme ,teils fett groovende musikalische Gebräu auch schon wieder beendet . Gerade erst richtig warm geworden ,muss man unweigerlich ne ganz kurze Pause einlegen ,um schnellst möglich gleich wieder die Play Taste zu drücken . Auch wenn man auf dem Teil nun nicht ne übermäßige Masse an neuem Material im Angebot hat , kann man doch durch das neue Arrangement und vor allem durch die  verbesserte Produktion voll punkten .Auch die hierfür geforderten 3€ sollten für euch noch einmal nen zusätzlicher Anreiz sein ,die Truppe aus NRW zu supporten .Lohnt sich auf jeden Fall .( LEO )

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Fred vom UNDERDORG Fanzine schrieb am 13.09.2013:

 

DOCUMENT 6
“Blut” EP
“Unruhe macht sich breit” wenn sich die dunklen Töne geballt aus dem Nichts erheben wie Phönix aus der Asche. DOCUMENT 6 sind alternativer Heilkundler_innen, die Knochen und Genicke brechen und ihre Spiel- und Behandlungspraktiken selbst erlernt haben. Leistungsdruck, Ökonomisierung und Beschleunigung macht krank. Sick of being sick. Die Gesellschaft ist krank. Und wo sich auch nur annähernd ein positiver Lebenssinn einstellt, verkümmert zwischenmenschlicher Zusammenhalt, Optimismus, Humor und Nächstenliebe. Bördy grunzt, als stecke der Teufel im Leib und will raus aus der menschlichen Hülle. Doch es sind auch klare Strukturen erkennbar, die ein flexibles Gerüst erschaffen, das zwar immer wieder zerstückelt und niedergerissen wird, aber im Kern stabil ist, um eine zusammenhängende Verunsicherung abzumildern. Insofern ist “stumpf in die Fresse” eher eine Metapher für das genussvolle Erleben mit allen Sinnen, das jede Tabuisierung auflöst. Der instrumentale Einsatz konzentriert sich auf das  “Weniger ist mehr”-Prinzip und dient als Hilfestellung für einen gewaltigen Vernichtungsfeldzug gegen Faschos, blindem Gehorsam und Ignoranz. Die Aufmerksamkeitsfokussierung ist relativ hoch und der zeitweilige Verzicht auf Harmonielehre verstärkt das Gefühl, in einer ungerechten Welt zu leben. DOCUMENT 6 macht kurz und heftig auf die Schwierigkeiten aufmerksam, die jedes Individuum in verschiedenen sozialen Kontexten bewältigen muss und verweist zur Orientierung auf eine methodische Extremform als Indikator für eine fatale gesellschaftliche Entwicklung. Das ist übertrieben, aber effizient.

 

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Adrian von TOTGEHÖRT schrieb am 08.09.2013:

 

CD-Review: Document 6 "Blut"

Hurra! Lang hat es nicht gedauert bis die Polit-Grinder DOCUMENT 6 den ersehnten Nachschub zu ihrem 2012er Album "Das Vierte Reich" geliefert haben. Die vier Heinsberger liefern mit "Blut" aktuell eine EP ab, die da weitermacht, wo das letzte Album eindrucksvoll aufgehört hat. Crust und Grind beherrschen das Bild und wandeln dabei leicht auf den Spuren von Bands wie den JAPANISCHEn KAMPFHÖRSPIELEn oder TOTENMOND.
Dabei gibt es aber nicht nur 'Stumpf Auf Die Fresse' wie es Song #2 propagieren mag, sondern es werden wie man es von der Band kennt gesellschaftskritische Inhalte transportiert. So verarscht 'Volx-Mu-Sick' die dörfische Sauflieder-Kultur und setzt dabei sogar ganz authentisch auf eine alkoholisierte Männerchor-Rhetorik.
Etwas was mich allerdings wundert ist die Tatsache, dass man gleich fünf alte Songs neu eingespielt hat. Zugegeben die Lieder sind anders arrangiert und haben tatsächlich einen wesentlich besseren Sound. Dennoch hätte ich nichts gegen ein paar mehr  neue Ergüsse gehabt. Denn gerade die neuen Lieder zeigen, dass sich das Quartett in Bezug auf das Songwriting wesentlich verbessert hat und sogar einige fremde Einflüsse eingebracht wurden. Beispielsweise vernehme ich im Opener 'Der Hass Auf Adam Und Eva' ein Riff, das mich deutlich an den KORN-Song 'Here To Stay' erinnert. Das ist gar nicht mal so weit hergeholt, wenn man bedenkt, dass Gitarrist Sascha auf den Bandfotos ein T-Shirt der Amerikaner trägt.
Insgesamt lohnt sich "Blut" aber auch für Hörer, die bereits das 2012er Album erworben haben, weil die neuen Arrangements besser runtergehen als beim (immer noch guten) Vorgänger und die drei neuen Stücke, wie gesagt, zeigen wie sehr sich die Band innerhalb der letzten Monate weiterentwickelt hat. Allein die Songlängen sind bei zweien der neuen Tracks fast doppelt so lang wie beim bisherigen Material und bewegen sich zwischen dreieinhalb und vier Minuten. Der größte Pluspunkt ist aber abschließend die verbesserte Produktion, die auch dazu beiträgt, dass im Vergleich zum Vorgänger noch mal ein halbes Pünktchen mehr drinnen ist. Wobei man diesen direkt wieder für das echt hässliche Artwork abziehen müsste (es sieht leider echt so aus als wäre es mit MS-Paint und der ersten Ergebnisseite der Google-Bildersuche zusammengeschustert worden). Jedoch fließt so etwas bei uns ja nicht in die Note mit ein. Auf den Inhalt kommt es ja zuerst mal an.
Für sozial-verträgliche drei Euro ist die EP bei der Truppe aus NRW direkt zu beziehen, wo gegen nun wirklich niemand etwas sagen kann.
8 von 10 Punkten
[Adrian]

 

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Adrian von TOTGEHÖRT schrieb am 18.06.2013: 

 

CD-Review: Document 6 "Das Vierte Reich"

Wenn es eine Band gibt, die zu den Unruhen in Arabien, der Türkei und Brasilien passt, dann sind es die Polit-Grinder DOCUMENT 6! Auf ihrer LP "Das Vierte Reich" legen sie schon im Opener 'Unruhe' mit Samples los, die von Straßenschlachten und zivilem Ungehorsam künden.
Soundtechnisch rattert dieses Werk allerdings gerne auch mal im Stile unpolitischer Haudegen wie HAEMORRHAGE und ROMPEPROP(hört euch dazu nur mal den Song 'Rabenstein' an!) Die Riffarbeit klingt in meinen Ohren sehr nach (den jungen) DYING FETUS und auch das Drumming blastet teilweise in einer Art und Weise wie man es sonst nur im Deathgrind hört.

Die Songs sind im Durchschnitt zweieinhalb Minuten und machen nicht nur dadurch sowohl dem traditionellen Crustpunk genauso alle Ehre wie dem modernen Grindcore. Die Attitüde ist erwartungsgemäß rotzig und der Beat mitreißend rockig.
Die Band zieht es trotz aller Vergleiche vor ihre eigene Schublade zu kreieren und spielen selbstbewusst "Hardcore Holocaust". Warum? Nun, das hat zwei Gründe einmal als Erinnerung an die Shoah und zum anderen spielt die Bezeichnung auf die gleichnamigen Sampler an, auf denen Ende der 80er BOLT THROWER, NAPALM DEATH oder auch DOOM zu hören waren. Passend dazu gibt es auf diesem Full-Length auch einen Song, der 'Hardcore Holocaust' heißt und in welchem man sogar das bekannte "Wollt ihr den Totalen Krieg?"-Zitat von Goebbels verwendet wird (wie das bei dieser Band gemeint ist brauche ich ja wohl nicht extra dazu zu sagen).
 
Beim Studium der Bandinfo fehlt auch der Satz ins Auge, dass man sich keinen Klischees oder Szenevorgaben unterwerfe und einfach das mache worauf Bock habe. Das ist zwar auf den ersten Blick abgedroschen, stimmt hier aber tatsächlich. Denn irgendwie fällt es mir schwer DOCUMENT 6 zu kategorisieren. Es ist kein reiner Grindcore, kein reiner Death Metal und für Crust- und Hardcore an sich in das ganze einfach zu Hart. Am ehesten kann man die MusikerInnen aus NRW noch mit den JAPANISCHEN KAMPFHÖRSPIELEN vergleichen, denn auch die sind irgendwie Metal, Punk, Grind und Crust zur selben Zeit und singen auch viel auf Deutsch. Nichtsdestotrotz hinkt auch dieser Vergleich, denn DOCUMENT 6 sind wesentlich heftiger und verdienen besondere Beachtung!  "Das Vierte Reich" wird Freunden, die es etwas härter und dreckiger mögen durchaus gefallen, wobei man schon eine Affinität zu Bands wie NAPALM DEATH oder WOLFBRIGADE haben sollte. Auch ein Hang zu politischen Kapellen schadet hier sicherlich nicht.
Bereits seit einigen Monaten kann man "Das Vierte Reich" für ein paar Euro (am besten über die Band selbst) beziehen.
7,5 von 10 Punkten
[Adrian]

Paul vom AQUELARREZINE schrieb im Mai 2013:

 

Document 6-Das Vierte Reich (2012)
Das Vierte Reich is a kick in the fuckin' nuts. Grindcore straight to the bone, these german freaks know how to play it, raw, corrosive and brutal. In their info they say They're antifascist Metal-grindcore band. Well, they sound fucking mad in their songs. What could i say about Document 6 is that their music hits like an anvil, you won't have a chance to take a break from these maniacs, you need to hear this album for yourself and see what i'm talking about. This is like a nuclear bomb , they destroy everything in their path. Insanely fast and brutal!!
Contact: www.document-6.com
www.facebook.com/document6
Review by Paul Caravasi

 

Das Review gibts zu sehen auf AQUELARREZINE Webseite (klick mich)

LEO vom FATAL UNDERGROUND schrieb im Februar 2013:

 

DOCUMENT 6 – „DAS 4.REICH“
Wenn sich heutzutage neue Bands formieren ,klingeln bei mir erst einmal alle Alarmglocken ,da man zum großen Teil nicht immer was musikalisches erwarten kann ,was einen doch irgendwie beeindruck ,geschweige denn umhauen wird .Das es aber auch anders geht ,beweisen „Document 6 „ die sich erst im Januar 2012 gegründet haben und uns hier nun mit ihrem ersten Longplayer beehren .Dabei handelt es sich bei den 3 Mannen und dem einen Fräulein nicht mal um die absoluten Jungspunte ,sondern durchaus um schon sehr gestandene Musiker .Denn bevor nun „Document 6 „ aus der Taufe gehoben wurde ,haben wohl schon ein paar von denen ihre Erfahrungen in Bands wie „Kadath“, „Cause of divorce“,“ Gegenteil“, „Zengaya“, „Orgasmic groan“, „Broke“, „Spontan X „oder auch „Slapstick „sammeln können .Und das hört man wahrlich bei den hier gebotenen 16 Stücken vollends heraus .Für irgendwelche trendigen Sauereien haben die hier zum Glück keinen Platz gefunden .Vielmehr zeigt man hier auf ,was es heißt ,ein gewaltiges zerstörerisches Geflecht der verschiedensten Metalkomponenten zu kreieren ,und dies auch noch so zu gestalten ,dass es einen fast durchweg fast die Birne wegreißen kann .Hier wird gnadenlos aggressiv schnell und zerstörerisch gearbeitet ,so dass man irgendwie den Gedanken nicht los wird ,das die Band alles in Schutt und Asche legen will .Obwohl ohne Zweifel ihre Mixtur aus Grind, Punk, Death, Thrash, Hardcore so ein gewisses krawalliges Ambiente verbreitet ,bricht zu keinem Zeitpunkt irgendwie das Chaos aus .Ne ,die einzelnen Stücke haben schon ne klare Struktur ,die zwar manchmal etwas disharmonisch klingen mag ,sich aber wirklich hervorragend macht .In erster Linie wird hier zwar wirklich auf Schnelligkeit und Aggressivität gesetzt ,aber dennoch gibt es auch Momente ,an denen man mal eher nen depressiven ,vielleicht sogar leicht melodischen Part raushängen lässt .Und das sorgt dann auch immer wieder dafür ,dass man aufs Neue seine Ohren spitzt ,um sich von diesem musikalische Genuss gar nichts entgehen zu lassen .Selbst die vereinzelten Sprach-/Sample – Einlagen ziehen dich in keinster Weise irgendwie runter ,sondern geben dir nur mal nen ganz kurzen Moment zum Luftholen . Bevor man sich versieht ,geht’s dann nämlich gleich wieder in die Vollen .Insbesondere die mannigfaltige Gitarrenarbeit hat‘s mir bei denen wirklich angetan .Was die hier aus ihren Saiteninstrumenten herausholen hat schon echt klasse .Obwohl die Drums sicherlich ein bissel mehr Druck vertragen könnten ,kommen die dennoch recht wuchtig rüber .Die gesanglichen Parts übernehmen hier gleich mal zwei Leutchen ,wobei natürlich die eher etwas tiefere leicht growlige Stimmlage ein absolut gelungener Gegenpart zum kreischenden ,heiseren leicht corigen  „Gebrüll“ darstellt . Fest steht ,dass dies genau die Mucke ist ,bei der sämtliche Bewegungsarten im Metalbereich zum Einsatz kommen können .Wenn die Live von der Bühne ballern ,wird’s ohne Zweifel verdammt schwer und vor allem gefährlich sein ,dort einfach nur als Zuhörer dazustehen .Die Überlebenschance ist dann sicherlich gleich null ! Ohne lügen zu müssen ,kann man den Leutchen wirklich bestätigen ,das sie hier ein dreckiges, räudiges, extremes und schnelles Gebräu der feinsten musikalischen Zutaten zusammengesetzt haben ,welches über weite Strecken schweinemäßg groovt und auch so ne gewisse Eigenständigkeit mit sich bringt .Habt ihr echt verdammt gut gemacht Leute . ( LEO )

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David Disorder vom Sou Fanzine schrieb am 17-04-2013

 

DOCUMENT 6 - REVIEW (Hardcore/Grind aus Heinsberg)



DOCUMENT 6 – "DAS VIERTE REICH" REVIEW
Es ist mal wieder soweit, nach einer ganzen Weile machte ich mich nun doch einmal ans Werk um besagte Krach Kapelle genauer unter die Lupe zu nehmen. Wochen und Monate sind ins Land gestrichen, langsam (aber wirklich sehr langsam) wurde es nun auch endlich einmal wärmer draußen und so hatte ich die Wahl ob ich mit meiner Lupe unschuldige Ameisen grille und sie zum schmelzen bringe oder ein Review in die Tastatur meißel. Und nunja, als liebevoller Tierschützer entschied ich mich dann doch für Part 2. (Noch mal glück gehabt Ameisen) !
Also fangen wir mal an: DOCUMENT 6 aus Heinsberg (Nordrhein-Westfalen) ballern euch ein aggressives und schnelles Brett um die Ohren, was schon sehr in die Richtung Grindcore abdriftet und mir dabei persönlich, dank der abwechslungsreichen Parts, sehr gut gefällt. Langsame Hardcore Mosh Parts bis hin zum Doublebass Geballer, ist wirklich alles vorhanden. Und zusammen mit der sägenden Gitarre bekommt man auch jeden tiefsten Wald, ganz schnell zur freien Wiese abgeholzt. Die Band bewegt sich wie sie selbst sagen, im linkspolitischen Umfeld wobei es bei den Texten eher schwierig wird es auch heraus zu bekommen.

 

Auf der Demo CD "Das Vierte Reich" wurden insgesamt 16 Sonx untergebracht, mit Titeln wie "Es wird Tote geben", "Antimensch", "Totaler Wahnsinn" usw. Die es denn auf eine Länge von ca. 42 min bringen. 
Alles DIY gehalten, was ich sehr unterstützenswert finde.
Also mein Fazit am Ende:
Wenn ihr gerne einmal Wälder abholzt um eine neue Welt zu sähen und dazu einen passenden Soundtrack braucht, wären DOCUMENT 6 perfekt dazu.
 Texte, Fotos tralala gibts dann noch hier
Download hier

 und nicht vergessen

NO GODS, NO AMEISEN MASTERS
Cheers David Disorder



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Fred vom UNDERDOG FANZINE schrieb am 07-01-2013

 

DOCUMENT 6 “Das 4. Reich”

DOCUMENT 6
“Das 4. Reich” CD
(document-6.com)
DOCUMENT 6 schaffen einen Endzeitreport, der das Ende der Zivilisation heraufbeschwört und thematisiert allerhand Möglichkeiten, wie sich zum Einen diese selbst vernichtet und zum Anderen im historischen Kontext beschreibt wie Krieg als schwere Last “in unseren Herzen” lastet und dabei unter anderen den Holocaust aufgreift. Unmissverständlich äußern sich DOCUMENT 6 zum letzteren in einer Stellungnahme und erklären, “der Holocaust war und ist unumstritten das widerwärtigste und schlimmste Verbrechen der Menschheitsgeschichte(…)” und bewahren durch die Benutzung des Wortes Holocaust die Erinnerungskultur, “um dadurch letztlich ein Zeichen gegen das Vergessen und Intoleranz und Faschismus zu setzen”. Extrem, zerstörerisch, schnell aggressiv, dann langsam depressiv, danach einfach traurig und dann verrückt. DOCUMENT 6 basteln ein selbstzerstörerisches Geflecht aus Grind und Kollaps, mit dem Ziel, die totale Vernichtung als Lösung, als Neuanfang in Betracht zu ziehen. Doch die Aussichten sind düster. Wird das vierte oder fünfte Reich kommen? DOCUMENT 6 prognostiziert, dass die Zerstörung der gegenwärtigen Zivilisation nur eine Verzögerung ist, keine Lösung des Paradoxons. Dies gelingt nur, wenn die zivilisationsbildende Spezies vollständig aus der Existenz verschwindet. Im ultrabrutalen Grindcore adaptieren DOCUMENT 6 einen Sound, der sich an den Pionieren dieses Genres orientiert und im Gegensatz die Ästhetik von Death Metal imitiert. Daraus resultiert eine extreme Darstellung, die mit “Pogo” noch mit eingängigen Strukturen ausgekleidet wird. Ansonsten regiert im “4. Reich” eine musikalische Brutalität, die durch eine kompromisslose Ausdrucksfähigkeit glänzt. Insbesondere das Schlagzeugspiel zeugt von diesen charakteristischen Merkmalen, die von einem wechselseitigen Grunz-Duell attackiert wird. Am Ende bliebt die Erkenntnis, dass mensch sich seinen eigenen Ängsten stellen muss. Denn unsere persönlichen Grenzen zu überwinden ist abhängig von unseren Ängsten. Unsere Grenzen liegen in unseren Ängsten verborgen, unserem Verhalten, unseren Vorurteilen und unseren Gewohnheiten. Und hier können wir ansetzen und etwas zum Positiven verändern. Das hört sich jetzt ein bisschen anstrengend an. Ist es leider auch. Aber wenn Ängste nicht mehr als unüberwindbare Hürden gesehen werden: Was wäre dann möglich in deinem Leben?



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Victor Varas vom Zombie Ritual Fanzine schrieb am 22.01.2013


DOCUMENT 6 (Germany) Review

Document 6 Das Vierte Reich Review at Zombie Ritual Zine

DOCUMENT 6 “Das Vierte Reich”

Self Released

I had to listen to this album a couple of times more, just to understand the mix between old hard core sound with death metal, thrash metal, and traces of grind metal. Yes, is quite abnormal and twisted this stuff, but also is quite understandable, since the album was recorded with guts and young hearts. Coming from Heinsberg, Germany these guys created a good sound taking influences from different sources, mainly hard core and metal of dead. The result is solid and decently chaotic, but there are many things to make clear, and in order to get an own personality.  Guitar riffs are crushing, and they transmit holocaustic atmospheres. I liked their approaches to punkish melodies, and that’s an extra point to the style. Somehow, this band keeps a raw style and mixes with modernity, and that’s not bad at all. They just have to stop for a moment and decide which road they are going, if you know what I mean. My favorite is “POGO” which is an excellent song for live shows. Solid guitar riffs, killer drums, and a rabid vocalist, perfect for a real pogo!! The whole band has many musical resources, and is just a matter of time. – Victor Varas

 

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Turbotorben vom (R)ohrpostfanzine schrieb im Februar 2013

 

DOCUMENT6 – das vierte reich – cd
document6@gmx.de. www.document-6.com
Als erstes lese ich Hardcore Holocaust….das vierte Reich….heutzutage ist ja nix unmöglich….gerade in Bezug auf bestimmte Musikstile…aber weit gefehlt, hier ballert es an allen Enden und Kanten ohne auf irgendwelchen braunen scheiß einzugehen oder dieses gutzuheißen. Ganz im Gegenteil! Inhaltlich wird auf das (obwohl wir es nicht zugeben wollen) nihilistisch narzisstische Leben von uns eingegangen…eine Mischung aus BlackMetal und Endzeitstenchcore…musikalich zwischen 10 % old school Deathmetal, 87% Grindcore und 3% Metalcore….immer das Gespadal durchgedrückt. Die Texte sind allesamt auf deutsch gehalten und im Booklet nachzulesen. 17x feinstes Soundgemetzel jenseits alberner Splattertracks oder Pornocore….Document6 aus aus dem Süddeutschem Heinzberg spielen (in Eigenregie aufgenommenen) Oldschoolgeballer und zeigen den HörerInnen wo ihre Wurzeln liegen.
Turbotorben

 

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DOOM vom IL BLOG DI OUT FANZINE + OUT FANZINE + RADIO OUT schrieb am 07-01-2013

 

DER TEXT IN DER ÜBERSETZUNG 

'Das Reich Vierte ", Debüt DOCUMENT 6 Heinberg ist eine deutsche Band die im Januar 2012 gegründet wurde. Die vier Deutschen haben im CD-Kessel 17 Stücke gepackt, zu hören ist eine Verbindung aus Punk, Death, Thrash, Metalcore, Grindcore, und Document 6 definieren ihre Musik als "Hardcore Holocaust". Die Stücke von kurzer Dauer sind extrem schnell, aggressive und schmutzig und in der Muttersprache gesungen. Die Verwendung des doppelten Gesangs mal schreiend und dann Knurrend erinnert an die Crustcore-Gruppen, aus den achtziger Jahren \ neunziger Jahren. Die Mischung und Sound, dass die Band auf den Tisch bringt macht es extrem schwer zu hören zur gleichen Zeit macht es attraktiv und abwechslungsreich.
Minuten des Gemetzels, rasendenes Moshen und halsbrecherisches Stagediving. Document 6 haben eine gute Beherrschung Ihrer Triebe und beherrschen ihre Ausrüstung wie Metzger ihre Messer! Die Band weist darauf hin, dass das Debüt Album nicht in einem professionellen Studio aufgenommen wurde. Aber das Album klingt sehr schön, manchmal erkennt man das die Produktion etwas unreif ist in bestimmten Situationen, aber es gibt viel Raum für Verbesserungen in der Zukunft und ein schönes Cover und einem schönen Booklet. Meiner Meinung nach kommt das Album aus den Lautsprechern meiner Anlage mit extremer Gewalt und Brutalität. Wehe dem unglücklichen Zuhörer, in dessen Trommelfelle dieser Sound tritt. Ich kann nicht die Texte kommentieren, weil wie gesagt in Deutsch gesungen.
Diese Platte muss man sich anhören und ich warte schon darauf die nächste Scheibe anzuhören.


 

DER TEXT IM ORIGINAL

Quando il metallo scende nella digital cassetta, la rece vola in cielo benedetta… questo è un lavoro per Doom.

Document 6 - Das vierte Reich - Frontcover‘Das vierte Reich’, debutto dei DOCUMENT 6, band tedesca di Heinberg formatasi nel gennaio del 2012. I quattro indemoniati tedeschi mischiano nel calderone dei 17 pezzi che compongono il cd un composto di punk, death, thrash, metalcore, grindcore che la band definisce ‘Hardcore Holocaust’. I pezzi di breve durata suonano tutti in modo estremamente veloci, aggressivi e sporchi cantati in madre lingua. L’uso della doppia voce growl e screaming ricorda molto i gruppi crustcore che randellavano la scena negli anni ottanta\novanta. La mistura sonora che la band ci porta a tavola rende estremamente difficile l’ascolto allo stesso tempo rende il tutto accattivante e variegato.

Quaranta minuti di massacro, pogo forsennato e stage diving da rompicollo. Buona la padronanza da parte dei virgulti sui propri attrezzi da macellai! La band fa notare che il debutto non è stato registrato in uno studio professionale. Però molto curato sia nei suoni, anche se acerbi in certi frangenti ma con molti margini di miglioramento in futuro ed un bellissima copertina e uno splendido booklet. A mio avviso l’album esce dagli speaker delle mie casse con estrema violenza e rozzezza. Guai per il malcapitato ascoltatore che si prenderà un calcio nei timpani. Sui testi non posso esprimermi perché come dicevo cantati in tedesco.

Disco da ascoltare! Li aspettiamo alla seconda prova discografica.



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Hellfire-Franky vom Heavy-Metal-Heaven schrieb am 17.01.2013

 

„DOCUMENT 6“ schaffen einen Endzeitreport, der das Ende der Menschheit heraufbeschwört und durchspielt.
Musikalisch allerhand Möglichkeiten.
Hier wird dem Hörer sehr schwere Kost präsentiert.
Wer solch ein Thema musikalisch umsetzen möchte und menschliche Abgründe aufwühlt, muss ein gutes Konzept haben, um dem Hörer dies verständlich und hörbar nahe zu bringen.

Politik, Anarchie, Tod, Revolution und Holocaust sind Themen die endlos in der Geschichte der Menschheit sind.
Die Musik von „Document 6“ versucht all dies zu verpacken, in einem düsterem Soundgewand.
Dem sogenannten „Hardcore Holocaust“
Musikalisch gesehen muss ich hier leider passen.
Mir ist das ein wenig zu chaotisch und zu düster.
Freunde von innovativem Grindcore und Death Metal, dürfen hier aber gerne ein Ohr riskieren!
Man bräuchte hier einen speziellen Redakteur, der selbige Musik auch privat hört.
Ansonsten kann es leider sein, dass die Review verfälscht rüber kommt und man sich in Aussagen vergreift.
Macht euch selber ein Bild davon.Hörbeispiele gibt es bei www.document-6.com/

Fazit: Fans von Grindcore mit Death Metal, eventuell Hardcore Einflüssen dürfen zugreifen .Heavy Metal , Hardrock etc. Finger weg!

Note: 4 von 6

 

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Thomas vom WITH LOVE THE UNDERGROUND schrieb im Februar 2013

Text?

 

DOCUMENT 6
Das vierte Reich CD
Eigenproduktion


Antifaschistischer Grindcore mit meist recht sinnvollen und durchdachten Inhalten, lediglich der Titel des Albums ist doch etwas zu plakativ und irreführend. Darüber hinaus irritiert es mich, dass man gerade als Kritiker von Deutschtümelei nicht auf's Englische ausweicht, denn die Texte klingen schon recht martialisch, aber das gehört wohl mit zum Konzept. Wie gesagt, die 16 Songs des Vierers richten sich natürlich strikt gegen Faschismus, die Band scheut sich aber nicht auch die gesamtgesellschaftliche Tendenz zur Aggression zu thematisieren. Glücklicherweise sind die Texte abgedruckt, denn diese Jeff Walker-Tribute-Vocals versteht man ohne Lyricsheet natürlich kaum. DOCUMENT 6 beziehen sich, was Stil und Inhalte angeht, auf DOOM, BOLT THROWER und NAPALM DEATH, also kann man sich auf 45 Minuten Kopfnüsse einstellen. Bedenkt man, dass die Band aus Heinsberg seit knapp einem Jahr aktiv ist, darf man mit dem Erstling durchaus zufrieden sein und WORLD DOWNFALL werden sich bestimmt über neue Spielgefährten freuen. Eigentlich kann man Bands, die Crustcore spielen ja gar nicht genug loben, also ruhig mal antesten, ist trotz der plakativen Art musikalisch einwandfrei und metaphorischer kann die Band immer noch werden, vielleicht will man aber auch bewusst polarisieren, was weiß ich denn... ThEb (6,5)

 

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Karsten Conform vom RAMTatTa schrieb am 26-01-2013

 

DOCUMENT 6 - das vierte reich


Reporter: Karsten Conform
Datum: 26.01.2013
Bewertung: 6 von 10

Format: CD

Label: DIY

Homepage: http://www.document-6.com/

Fetter DIY Trash-Metal dröhnt mir aus meinen schwarzen Boxen entgegen und das von einer 3+1 (m/w) Band aus einer der schwärzesten (CDU) Gemeinden und Kreise die ich kenne => Heinsberg (dort ist Deutschland wirklich am Ende, im wahrsten Sinne des Wortes, danach kommt schon Holland). Musikalisch trashen DOCUMENT 6 in den tiefsten Hardcore-Metal Gefilden, das es eine Freude ist, ihnen auf ihren 16 Songs langen Weg des Debütalbums „Das 4. Reich“ zu zuhören. Ich musste das Album allerdings aus meinen Autoradio rausnehmen, nachdem ich feststellte, dass mich dieser brutale Sound zum drängeln, rasen und insultieren animierte !

So gut mir auch der Sound gefällt, es gibt leider auch einen unschönen Faktor bei DOCUMENT 6. Ich will ja auch die Texte verstehen, aber das einzige was ich bei den 16 Songs raushöre ist „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann“ aus dem Song „Todessehnsucht“. Alles Weitere geht im gruntingen Gesang von Ryu unter. Außer die Film- und Propaganda- Aufzeichnungen, die die Songs immer wieder versiert untermalen, die hört man natürlich gut.

Einen Pluspunkt gibt es noch für das ansprechende Booklet (auch wenn es mir nur als Datei vorliegt) in dem ich die Texte zumindest nachlesen kann. Nun weiß ich, dass es bei den Songs immer wieder um Kriege, Ängste, Schmerzen, dem Holocaust, also oftmals um das Dahinscheiden geht.
Die CD gibt es übrigens in unterschiedlichen Farben, ein netter Gimmick.



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Jörg vom FATAL GRIND FANZINE schrieb am 21.01.2013:

 

DOCUMENT 6 - Das Vierte Reich - Cd

Zu den wahrscheinlichsten Folgeschäden chronischer Lärmbelastung gesellen sich neben den Gehörschäden auch körperlich Anomalien (zum Beispiel Facialparese bei hypersensiblem Schmerzempfinden) und Herz-Kreislauf-Achterbahnen wie akute Dopamin - Entgleisungen (spontanes Radschlagen auf öffentlichen Plätzen), Bluthochdruck bis zum Einschmelzen des frontalen Cortex und bestimmte Herzkasperein einschließlich Herzinfarkt. Stresshormone überrennen den wandelnden Leichnam wie einst Alexander die Perser, führen einen Blitzkrieg nach biochemischer Gesetzestreue. Lärmbelästigung ist demzufolge sogar schädlicher als illegale Substanzen in weihnachtlichem Backwerk oder akuter Alkoholmissbrauch in der Kleingartensparte. Lärm als psychosozialer Stressfaktor beeinträchtigt somit nicht nur das subjektive Wohlempfinden zweibeinig wankender Nachmittagsfernsehgucker und die Lebensqualität adipöser Hirnloser, indem er lauter auf das rudimentäre Bewusstsein naturbreiter Vollidioten einwirkt, als die üblicherweise in die Kamera, Glotzschüssel, oder die unmittelbare Umwelt im allgemeinen motzen können. Lärm beeinträchtigt auch die Gesundheit auf ganz frontale Art. Er bestrahlt das autonome Nervensystem, lässt versteckten Gefühlen freien Lauf, Weinkrämpfe, Wutausbrüche, Wanddurchbrüche, Knochenbrüche, vereinzelt kommt es sogar zu Fällen spontaner Gehirnaktivität. Ihr seht also, es ist nicht unbedenklich auf Landebahnen zu zelten (außer in Berlin), auf einem Güterbahnhof ein Candlelight - Dinner zu verabreden oder in Großraumdiscos besoffen und mit offener Hose auf der Damentoilette in der eigenen Kotze zu schlummern. Unter den Aspekt akuter Gefahrenquellen fällt auch ein Mitschnitt einer noch ohne Bremsbewusstsein auf der Piste rasenden jungen Band aus NRW. „Das 4. Reich“ ist eine gar hässliche und ungebührlich krawallige Chimäre aus Hardcore, Grind und Death Metal, die ihre Fratze minütlich ändert und ihre Opfer unvorbereitet aus immer neuen Richtungen die rotten Zähne ins Fleisch schlägt. Nicht jeder Biss sitzt nun wirklich, aber das grüne Biest hat genug Ehrgeiz und einen enormen Jagdtrieb, um seine Methoden noch zu perfektionieren. Fest steht, dass sie laut kreischend immer und immer wieder vorprescht, schneller als der Dackel den Schwanz einkneifen kann, und jede Menge Spaß am Blutrausch hat. Ohren bluten, Venen schwellen, Köpfe schmerzen, Glieder zucken. Mit entrückter Mimik sehen Passanten über die Schulter. Die Angst vor dem Unbekannten ist größer, als die Erkenntnis, dass es noch ein langer Weg bis zur Perfektion ist. Vorrangig reicht räudig, chaotisch und irgendwie unstrukturiert um eine Selbstbestätigung für eine krakeelende Existenz zu bekommen. Von nervig disharmonisch, über blastend kakophonisch bis groovig ohne isch gräbt sich die Katharsis selbstreinigend durch mannigfaltige Fettfurchen. Indem es diverse Stile im internen Schmelztiegel zu Brei kocht, vergrößert das Untier sein Beuteschema sehr geschickt und berechnend, fängt sich saftige Happen aus diversen Lagern. Immer will das rein akustisch nicht zusammen gehen, aber das bleibt als Nebensächlichkeit im Netz als verzichtbarer Beifang hängen. DOCUMENT 6 haben noch eine gewisse Strecke zu tippeln, bis sie zielgenau ins Herz der Materie vorstoßen können, aber drum herum grasen und durch wüstes Staubaufwirbeln Aufmerksamkeit heischen, ist doch schon mal ein guter Anfang. Ihr dürft euch als lärmbelästigt betrachten! http://www.document-6.com/  
6/10



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Trille vom Twilight Magazin schrieb am 04.04.2013:

 

Document 6 / Das vierte Reich



´Das vierte Reich´ ist das Debüt der Heinsberger, die sich erst 2012 gegründet haben. So schnell wie das Songwriting sind auch die Tracks selber. Es gibt eine Mischung aus Hard- und Grindcore, der noch eine Priese Death Metal beigemischt wird.

 

Wie es sich für die politische Knüppelszene gehört, ist das Erstlingswerk komplett in DIY Mentalität geschaffen worden. Im Vergleich zu anderen Grindcombos verlieren sich DOCUMENT 6 nicht in Knüppelorgien, sondern legen Wert darauf, Songs zu schreiben. So knacken fast alle Tracks die 2 Minutenmarke, mit ´Tod´ gibt es aber auch ein 30 sekündiges Abrisskommando. Insgesamt kommt trotz der für dieses Genre mit über 42 Minuten langen Spielzeit keine Langeweile auf. Das Quartett geht mal punkig, mal metallisch zu Werke und vom Tempo gibt´s alles vom Blast- bis zum Downbeat.
Was der Platte etwas die Durchschlagskraft nimmt, ist die Produktion, die mehr Druck hätte vertragen können. Insbesondere die Snare klingt mir zu hohl. Aber es geht ja um eine erste Veröffentlichung, die selbstfinanziert ist, da sind solche Abstriche völlig im Rahmen. Wer auf deftigen, abwechslungsreichen Stoff steht, sollte sich auf jeden Fall mal auf der Homepage der Band umsehen, dort gibt es das Album als kostenlosen Download. Und bei Gefallen könnt ihr euch gleich für den momentanen vakanten Posten als Sänger/in bewerben.



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Rike vom TRUE TRASH schrieb am 02.02.2013

 

Document 6 – Das vierte Reich

Document 6, eine Hardcore Band aus Heinsberg, haben eine Demo-CD produziert, welche den nicht unproblematischen Titel Das vierte Reich trägt. Auf dieser Scheibe präsentieren sie 16 Songs, welche alle in Eigenregie aufgenommen und abgemischt wurden. Musikalisch zu hören gibt es Hardcore, mit Punk, Deathmetal und Grindcore Anreicherungen. Die Stücke sind laut, trashig, extrem und vor allem aggressiv. Document 6 bezeichnet diesen Stil als Hardcore-Holocaust. Diese Bezeichnung ist, ebenso wie der Albumtitel, natürlich mehr als provozierend – aber selbstverständlich beabsichtigt von Seiten der Band.

 

Document 6 besteht aus Sascha (Guitar), Rollo (Drums), Ryu (Voice) und Eileen (Bass). Gefunden haben sich die vier im Jahr 2012 und verwenden seitdem die Bezeichnung Hardcore Holocaust. Auf ihrer Website erläutern sie, dass dieser Name aus politischen und gesellschaftlichen Gründen gewählt wurde. Ihr selbst ernanntes Ziel ist es, an den Holocaust zu erinnern, ohne den moralischen Zeigefinger zu erheben. Gleichzeitig wurde der Begriff auch aus musikalischen Gründen gewählt. Vorbild hierfür waren zwei Sampler aus den ´80ern mit dem Titel Hardcore Holocaust – The Peel Sessions. Auf diesen Vinyls sind Bands wie Doom, Electro Hippies sowie Napalm Death vertreten. Insgesamt begreift Document 6 Hardcore Holocaust also als etwas, an dessen Ende immer die Katastrophe steht.

Die Songs mit denen die Band an den Holocaust erinnern möchte sind, wie bereits gesagt, durch und durch aggressiv. Der Gesang ist eben kein Gesang, sondern besteht ganz hardcorelike nur aus rauem Geschrei. Noch finsterer wirkt dies durch Gekreisch- und Pistolenschuss Elemente. Musikalisch gesehen ist dieses Album durchaus ordentlich produziert und die Gitarrenriffs können sich hören lassen.

Aus politischer Sicht hat mir dieses Album aber wirklich Kopfschmerzen bereitet. Hardcore Holocaust ist wie ich finde eine schwierige Bezeichnung – auch wenn die Band sich darauf beruft, diesen Namen nicht erfunden zu haben. Noch schwieriger finde ich es allerdings, wenn man die Gewalt des Holocaust mit Gegengewalt beantwortet – und das tun Document 6 gerne mal auf Konzerten. Beispielsweise stellten sie einen Kürbis auf die Bühne, an welchem Portraits von Adolf Hitler befestigt waren und zerschlugen diese dann mit Axt und Speer. Sie selbst begründen dies damit, dass sie auf Szenevorgaben scheißen und keine Angst vor Provokation und Konfrontation haben. Ich persönlich sehe das nicht so blumig und sehe darin nur eine Form von Linksextremismus. Den Begriff von „Freiheit“ finde ich nämlich an dieser Stelle zu weit interpretiert. Die Zerschlagung des Kürbisses ist ein öffentlicher Akt der Gewalt. Dass Gewalt keine Lösung ist, da es keine Probleme löst, muss nicht erst gesagt sein. Ich möchte an dieser Stelle nicht auf Formen der Erinnerungskulturen eingehen. Es gibt viele gelungene und viele gescheiterte Projekte. Es ist gut, an den Holocaust erinnern zu wollen. Auch finde ich, ist Musik kein schlechter Weg. Aber wenn dies ins extremistische abgleitet, ist das nur noch beschämend. Und ich weiß auch nicht, inwieweit beispielsweise der Text vom Song Todessehnsucht an den Holocaust erinnert, wenn es dort nur heißt
Wer hat Angst vorm schwarzen Mann
Er hört dich jaulen...

Im Song Hardcore Holocaust heißt es zudem:
Von unserm Fleisch geweiht
Steht es nun Bereit
Unser Viertes Reich
Es wird niemals untergehen
Unser Stolz der bleibt bestehn

Wenn ich diese Worte von jemandem auf der Straße hören würde, würde ich ihn als Fascho beschimpfen. Es scheint, als ob sie Gleiches mit Gleichem bekämpfen wollen.

Aus musikalischer Sicht ist nichts gegen das Album Das vierte Reich zu sagen. Politisch muss jeder selbst wissen, ob er die Document 6 Provokationen als gelungen einstuft. Ich tue es nicht. Mich erinnert der Akt der Portraitzerstörung leider zu sehr an die Bücherverbrennung der Nazis. Und auf diese Art der Erinnerungsmusik bzw. -politik kann ich verzichten.

 

Details

  • Band: Document 6
  • Titel: Das vierte Reich
  • Veröffentlichung: Ende Dezember 2012 / Anfang Januar 2013



 

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